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Kinder Selbstverteidigung - Kids Wing Tsun  in Rostock

Trainingszeiten

Mo. und Mi. 16:00 - 17:00 Uhr

Di. und Do. 16:00 - 17:00 Uhr

 

 

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Kinder Selbstverteidigung

In unserer Kampfkunstakademie trainieren über 150 Kinder fünf mal in der Woche. Das Hauptaugenmerk beim Kindertraining liegt darin, dass die Kinder Gefahren im Ansatz erkennen und handeln, sodass es nach Möglichkeit gar nicht erst zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt. Zudem schult das Training die Körperkoordination, Ausdauer, Beweglichkeit und die allgemeine Fitness der Kinder, um sie für den Alltag und die Schule fit zu machen und ihnen ein positives Körpergefühl zu geben. Das wichtigste ist jedoch, dass die Kinder Spaß am Training und der Bewegung haben.
Es gibt 12 Kindergrade, welche die Graduierung der Schüler darstellen. Hier werden regelmäßig Prüfungen abgelegt und die Kinder lernen zielstrebig auf eine bestimmte Sache hinzutrainieren und hinzuarbeiten.
Neben diesem Training, welches im Winter in unserer Kampfkunstakademie und im Sommer auch draußen stattfindet, veranstalten wir regelmäßig Kinderfeste, Trainingslager und Tage der offenen Tür.
Einige unserer Kinder kommen aus sozial schwachen Familien. Diese Kinder dürfen aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel kostenlos bei uns trainieren und können auch kostenlos ihre Schülerprüfungen ablegen. Jedes Kind kann bei uns trainieren, Spaß haben und lernen!

Kids-WingTsun


ist ein umfassendes Konzept zur Schulung von Kindern in verschiedenen Lebensbereichen. Es ist ein Selbstverteidigungsprogramm und Bewegungsangebot mit Schwerpunkt Selbstbehauptung. Ziel ist es, jungen Menschen dabei zu helfen, zu aufrechten und willensstarken Individuen zu werden – und dabei Spaß zu haben. Spielerisch sollen Kinder lernen, sich in der Welt zurechtzufinden, sich zu positionieren und sich und anderen in schwierigen Situationen zu helfen.

Das Programm hat eine vielseitige Struktur hinter der die traditionsreiche und komplexe Philosophie des WingTsun steckt, die mit neuesten Erkenntnissen aus Pädagogik, Medizin oder Kinesiologie aufbereitet wird. Die teils konkreten, teils abstrakten Unterrichtsinhalte werden mit Hilfe von Spielen, Übungen und Wettbewerben kindgerecht und einfach umgesetzt, was sich an den schnellen Fortschritten der SchülerInnen bemerkbar macht. Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind an Kids-WingTsun teilnehmen zu lassen, werden umgehend feststellen, dass ihr Sohn/ihre Tochter Selbstvertrauen entwickelt und dennoch freundlich und höflich seinen/ihren Mitmenschen begegnet. Insgesamt ist Kids-WingTsun ein Bewegungsangebot in einer Vielschichtigkeit, die nur von wenigen anderen Angeboten geleistet werden kann. Es ist Teil eines Grundgedankens, der einen ein Leben lang begleiten kann.

Kinder Selbstverteidiung

Wie wird unterrichtet?

Kids-WingTsun wird von Übungsleitern unterrichtet, die WingTsun lehren und sich für den Unterricht mit Kindern speziell fortgebildet haben. Sie wissen genau, wie sie individuell auf die Fähigkeiten der Kinder eingehen und gleichzeitig den Unterricht abwechslungsreich gestalten können, so dass keiner zu kurz kommt und es nie langweilig wird. Es gibt zahlreiche Unterrichtseinheiten, die auf Spiel, Bewegung und Lernen ausgerichtet sind. Rollen-, Bewegungs- und Wettkampfspiele gehören ebenso dazu wie Tastübungen, Selbstverteidigungsanwendungen und theoretische und aufklärende Themen. Zu letzteren gehören z. B. Respekt, Zivilcourage, Gewaltprävention oder die Gefahren von Alkoholkonsum. Dabei sind die Gruppen groß genug, um das Verhalten gegenüber und den Umgang mit anderen Kindern zu schulen und klein genug, um auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen bzw. Neueinsteiger schnell integrieren zu können.

Kids-WingTsun folgt der Systematik der Schülergrade des WingTsun-Unterrichts für Erwachsene. Die zwölf Kindergrade sind mit jeweils klar definierten Lernzielen verbunden. Der Übungsleiter beobachtet den individuellen Lernfortschritt der Kinder und legt fest, wann die Prüfung zum Aufsteigen in den nächsten Grad abgelegt werden kann. Aufbauend auf die Kindergrade können die SchülerInnen, die später in eine Erwachsenengruppe wechseln, auf höherer Stufe in die Schülergrade einsteigen.

Ist das etwas für mein Kind?
Erfahren Sie, für wen Kinder - WingTsun geeignet ist und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.



Kinder Selbstverteidigung
Kinder Selbstverteidigung

Wer kann das lernen?



WingTsun lernen kann grundsätzlich jeder. Beim regulären WingTsun ist ein Einstieg im Alter von ca. Sechs bis Zwölf Jahren angedacht, wobei jüngeren SchülerInnen der Einstieg nicht grundsätzlich verwehrt wird, auch wenn es manchmal schwierig ist, sie in den Unterricht zu integrieren.

Kids-WingTsun ist so ausgelegt, dass der Altersgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen ein speziell auf sie zugeschnittenes Programm angeboten wird. Idealerweise tritt also ein Kind im Alter von ca. sechs Jahren in die Schule ein und durchläuft innerhalb von fünf bis sechs Jahren die zwölf Kindergrade. Danach steigt es in das System der Erwachsenen mit dem fünften Schülergrad ein. Ein späterer Einstieg ist natürlich auch möglich, wobei es ab ca. zehn Jahren zu überlegen gilt, ob das Kind vielleicht schon beim regulären WingTsun angemeldet werden sollte.




Kinder Selbstverteidigung

Kursangebote für Kinder


  • Cardio- und Ausdauertraining
  • Wing Sun Kung Fu & Selbstverteidigungstraining und Bewegungstraining
  • Koordinationstraining
  • Gewaltprävention
  • Konfliktvermeidung
  • Deeskalation
  • Umgang mit Menschen


Alle hier aufgeführten Kurse wurden speziell für unsere Kinder in den verschiedenen Altersstufen angepasst und vereinfacht.



Unsere drei Altersstufen:

Kranich – 5-8 Jahre
Schlange – 9-12 Jahre
Tiger – 13-16 Jahre



Siu-Nim-Tao schlecht - Wing Tsun schlecht !

Siu-Nim-Tao schlecht - WingTsun schlecht! Es gibt Schüler, die die Siu Nim Tau (SNT) als eine Art notwendiges Übel betrachten und ihr deswegen nicht genügend Aufmerksamkeit widmen. Wir Europäer machen uns oft darüber lustig, daß in Hongkong die Anfänger oft 20 Minuten im Stand stehen, ohne sonst etwas zu tun. Wir sind gewohnt, an eine Sache zielstrebig heranzugehen und wollen möglichst schnell einen Erfolg sehen. Wenn nun ein Lehrer seine Schüler im Training nur stehen läßt, so bekommen sie das Gefühl, nichts Brauchbares zu lernen, sie werden ungeduldig und werden in letzter Konsequenz dieser Schule den Rücken kehren. Damit geht ihnen aber einer der wichtigsten Aspekte jeder Kunst verloren: Geduld und Ausdauer. Anders bei den Chinesen. Sie wissen (wielange noch?), daß das Erlernen eines Kung Fu-Stils eine lange Zeit braucht, daß es harter Arbeit bedarf (Kung Fu = "harte Arbeit"), nicht nur an der Technik, sondern auch an sich selbst. Wir Europäer gleichen da eher einem, der Klaviervirtuose werden will, ohne Fingerübungen zu machen und ohne Tonleitern zu spielen. Er beginnt, sobald er nur die ersten Töne erzeugt hat, gleich mit dem Üben von Chopin und glaubt, wenn er nur zweimal in der Woche an einem Stück übt und dann nach einem Jahr die ersten Seiten mit Ach und Krach spielen kann, ein Könner zu sein.

In diesem Sinne möchte mancher Wing Tsun-Schüler die erste Form lernen, ohne das "in den Stand Gehen" der Siu Nim Tau nur einigermaßen zu beherrschen oder sich darüber eine "kleine Idee" zu eigen gemacht zu haben, das heißt, die beteiligte Muskulatur zu fühlen und die Schwierigkeit dieser Bewegung zu erkennen. Dagegen möchte ich behaupten, daß derjenige, der dieses "in den Stand gehen" perfekt beherrscht, schon ein besseres Gleichgewicht hat, als jemand, der nachlässig Cham Kiu (2.Form) übt.

Nun sind wir aber bei der SNT erst an der Stelle, wo bei manchen die SNT erst anfängt, nämlich, wenn sie schon stehen und die Armbewegungen beginnen. In demselben Maße wird nun auch das Stehen während der einzelnen Sätze vernachlässigt, das heißt, der Stand ist nicht bewusst oder nur für ein paar Sekunden, nachdem der Lehrer in korrigiert hat. So wird das Ziel der SNT, Unabhängigkeit der Armund Fußarbeit zu entwickeln, einen gleichmäßig stabilen Stand unabhängig von der jeweiligen Armbewegung einzuhalten, nicht erreicht. Um aber dieses Ziel zu erreichen, ist nicht nur die Fähigkeit nötig, die Muskeln in einen bestimmten Zustand zu bringen, sondern auch, sich dieses Zustandes in jeder Phase bewußt zu sein. Von den Zehenspitzen bis in die Haarwurzeln muß ich meinen Körper fühlen, ohne daß ein Teil meine Aufmerksamkeit zu sehr an sich fesselt. Während mein rechter Arm sich langsam auf der korrekten Bahn nach vorne schiebt, muß ich im selben Augenblick darauf achten, daß mein linker Arm mit gleichbleibender Spannung seine Position behält. Eine Erhöhung der Spannung auf der rechten Seite darf noch nicht einmal zum Zucken des linken Armes führen. Dazu kommt natürlich wie oben schon erwähnt, der Stand und, was vielleicht im Augenblick komisch erscheinen mag: das Gesicht. Ich habe darauf zu achten, daß auch bei größter Spannung kein Zucken der Mundwinkel erfolgt, denn was haben die Mundwinkel mit der Spannung im Arm zu tun? Wenn sich bei einer Spannungsspitze das Gesicht verzieht, so deutet das darauf hin, daß die hohe Spannung nicht "ohne Anstrengung" erreicht wird.

Das sollte aber meiner Meinung nach ein Ziel sein, Kraft "ohne Anstrengung" zu erreichen und ohne sich zu verkrampfen. Denn wenn ich rechts meinen Arm nur mit besonderer Anstrengung stabilisieren kann, so nimmt er die Aufmerksamkeit zu sehr in Anspruch und der linke Arm gerät mir aus der Kontrolle und verkrampft ebenfalls. Die Schwierigkeit dabei ist mehr eine Sache der Konzentration, denn ich darf an nichts anderes denken, als an die Bewegung. Die Bewegung wird so langsam, daß man sie von außen gar nicht mehr wahrnehmen kann. Sobald mein Bewußtsein abgelenkt wird, wenn ich an etwas anderes denke, wird die Bewegung sofort schneller oder hört auf. Gleichzeitig muß ich versuchen, die Beinspannung konstant zu halten und auch auf den linken Arm zu achten. Interessant ist es zu beobachten, wenn man im Training diese Übung 3 bis 4 Minuten machen läßt: Der Anfänger ist schon mit dem ganzen Satz fertig, während der Fortgeschrittene erst die Hand geöffnet hat. Dies ist vielleicht auch ein Grund, warum dieser Satz "die dreifache Verehrung Buddhas" heißt. Buddha sagte: "Wenn ich gehe, gehe ich; wenn ich esse, esse ich." Das heißt, sein Bewußtsein ist konzentriert auf das, was er gerade tut. Diese Fähigkeit muß entwickelt werden, um die Bewegungen so langsam machen zu können. Oder anders, wenn man den 3. Satz der SNT so langsam macht, verehrt man die Methode Buddhas, indem man sie praktiziert. Dabei spielt es keine Rolle, ob man in einem Tag um den Boddhi-Baum (der Baum, unter dem Buddha erleuchtet wurde) herumgeht oder in einer Stunde dreimal Fook-Sau vorschiebt. Die SNT hat natürlich noch viel mehr Aspekte, aber ich will es damit bewenden lassen und hoffe, ein paar Anregungen geliefert zu haben, sich eingehender mit der "kleinen Idee" zu beschäftigen.

Siu-Nim-Tao Formen

 

 

Kids Wing Tsun / Tipps für Eltern

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Häufig gestellte Fragen:



„Wie kann ich rechtzeitig feststellen, ob mein Kind mit Problemen zu kämpfen hat?”

Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, alles erzählen zu können. Fragen Sie nicht nur nach den Hausaufgaben, sondern auch: Was war heute gut, was war schlecht? Akzeptieren Sie aber gleichzeitig die Grenzen Ihres Kindes. Eine Ablehnung über etwas zu sprechen oder etwas zu tun, sollte zählen, ansonsten verliert Ihr Kind das Gefühl, ernst genommen zu werden. Beobachten Sie Veränderungen bei Ihrem Kind. Tauchen unbekannte Sachen im Besitz Ihres Kindes auf oder zieht es sich von Ihnen oder aus dem Freundeskreis immer mehr zurück, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen.

„Wie kann ich sichergehen, dass mein Kind keinen Gefahren ausgesetzt ist, wenn es ohne die Eltern unterwegs ist (z. B. auf dem Schulweg)?”

Zunächst sollten Sie immer wissen, wo sich Ihr Kind aufhält. Es geht nicht darum, jeden kleinen Schritt zu überprüfen, sondern darum, sich darüber im Klaren zu sein, wo sie es erreichen können. Geben Sie Ihrem Kind klare Anweisungen für den Ernstfall. Beispiel: Zu niemand ins Auto steigen! Ohne Ausnahme! Kinder müssen sich so in Stresssituationen nicht zwischen vielen Möglichkeiten entscheiden, sondern können schnell handeln. Achten Sie auch darauf, dass der Name und die Anschrift Ihres Kindes nicht deutlich sichtbar auf der Kleidung oder dem Schulranzen angebracht ist, weil diese Daten zur Gewinnung von Vertrauen ausgenutzt werden können. Gehen Sie zusammen mit Ihren Kindern die Wege ab, die sie im Alltag üblicherweise zurücklegen und achten Sie zusammen mit ihnen darauf, wo sich Anhaltspunkte und Notinseln (z. B. Geschäfte) befinden, an denen sie sich orientieren und die sie in beängstigenden Situationen aufsuchen können. Wenn möglich sollten Kinder zu zweit oder dritt unterwegs sein.

„Was können Eltern tun, wenn Ihre Kinder in der Schule gemobbt werden?”

Sprechen Sie mit Ihrem/(n) Kind/(ern) über das Phänomen Mobbing. Hören Sie aufmerksam zu, wenn Ihr Kind von der Schule erzählt, und nehmen Sie es ernst. Dann erkennen Sie brenzlige Situationen frühzeitig. Halten Sie Kontakt zu den Lehrern, nutzen Sie Elternsprechtage und Sprechstunden. Fragen Sie nicht nur nach Noten, sondern auch danach, ob Ihr Kind gut in die Klasse integriert ist. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass man nicht immer alles als Angriff verstehen muss. Nicht jedes versteckte Federmäppchen ist böse gemeint.

Sie sollten aufmerksam werden,


          - wenn Ihr Kind immer häufiger nicht zur Schule gehen möchte und/oder
            regelmäßig über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit klagt,

          - wenn es nicht mehr zu Geburtstagsfeiern eingeladen wird,

          - wenn es kaum oder keinen Kontakt zu Schulkameraden hat,

          - wenn es ungern am Sportunterricht teilnimmt,

          - wenn seine Leistungen überraschend abfallen oder

          - wenn es gar mit Verletzungen nach Hause kommt.

Nützliche Links

Die Polizei berät ...
www.polizei-beratung.de

Gewaltprävention
www.wingtsun-rostock.de

Bundesministerium f. Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de

Kinderschutzbund
www.dksb.de